1. Probetag zum Lernen auf Distanz

Der vergangene Donnerstag war ein aufregender Tag für zwei Klassen der Wilhelm-Busch-Schule. Es fand der 1. Probetag zum Lernen auf Distanz statt, das heißt die Schülerinnen und Schüler wurden über Videokonferenz zuhause beschult. 

Dazu waren im Vorfeld viele Vorbereitungen der Lehrkräfte nötig. So mussten die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit dem Videokonferenztool von Iserv geschult werden. Es wurden Regeln zum Verhalten in einer Videokonferenz trainiert und Strategien zur Lösung auftretender Probleme vermittelt.

Um für alle gleiche Voraussetzungen zu schaffen durften die Kinder die iPads mit nach Hause nehmen. Die Nutzungsbedingungen für die Ausleihe von schuleigenen Geräten wurden zunächst von den Lehrkräften erarbeitet und durch die Schulkonferenz genehmigt. 

Herr Hennig erstellte ein Erklärvideo für die Schülerinnen und Schüler, in dem er zusammengefasst die Regeln zum Umgang mit den wertvollen Geräten darstellte.

Es wurde ein Ablaufplan erstellt und die in den Klassen unterrichtenden Lehrkräfte mit einbezogen.

Und dann kam der Tag, der von Lehrkräften und Kindern mit großer Aufregung erwartet worden war. 

Ein wenig komisch war das Gefühl, in den morgens sonst lärmenden Klassenzimmern, die Lehrkräfte einsam vor den Computern sitzen zu sehen, doch recht schnell war der Klassenraum von den vertrauten Stimmen erfüllt und man konnte auch die bekannten Anweisungen und Ermahnungen der Lehrkräfte hören. 

Hier ein kleiner Eindruck vom Geschehen des Tages:

  • Herr Latus wartet im leeren Klassenzimmer vor dem Computer auf die Schülerinnen und Schüler.

Es folgen nun einige Stellungnahmen von Lehrkräften und Kindern:

Herr Hennig hat mit dem Umfragetool von Iserv eine Umfrage erstellt, welche von den beteiligten Schülerinnen und Schülern bearbeitet wurde. Hier die Ergebnisse:

Man kann sagen, das war ein gelungener Auftakt. Weitere Probetage werden folgen, damit auch in Zeiten eines Lockdowns ein weitgehend geregelter Unterricht möglich wird.